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Geburtstrauma verstehen -Ursachen, Auswirkungen und Wege zur Heilung

Aktualisiert: vor 12 Stunden

Wenn ein kleines Menschenkind das Licht der Welt erblickt, ist das in der Regel ein wunder-voller Moment. Im besten Fall läuft alle unkompliziert. Die Mutter heißt das Kind willkommen, der Vater heißt das Kind willkommen, das Kind fühlt sich rundum angenommen und geliebt, und es beginnt eine aufregende Reise. Der Start ins Leben ist ein wichtiger Moment eines jeden Menschen und dieses Erlebnis kann Auswirkungen auf unser ganzes Leben haben- positiv oder auch negativ.


Leider kann eine Geburt auch ein Erlebnis sein, auf das man gern verzichten könnte. Doch nicht durch Zufall zeigen sich unter der Geburt Komplikationen. Sowohl Mutter, als auch Kind und Vater tragen Themen in sich, die in der Regel Heilung finden möchten. Und so zeigt sich in unserem Leben so manche Situation, die nicht wirklich gut auszuhalten ist. Sie bietet uns die Möglichkeit hinzuschauen und zu heilen.

OP-Tisch Vorbereitung für Kaiserschnitt

Beispielsweise zeigt sich immer wieder, dass wir zur Welt kommen, wie wir im letzten Leben gestorben sind. Wenn das Kind im vorangegangenen Leben stranguliert wurde, befindet sich nicht selten bei der Geburt die Nabelschnur am Hals des Kindes. Und wir Mütter erleben in vergangenen Leben Situationen, die den Umständen unter der Geburt ähneln. Ein Kaiserschnitt kann darauf hindeuten, dass uns schon einmal ein Kind entrissen wurde. Das sind nur Beispiele. Die Ursachen sind individuell verschieden.


Und so tragen das Kind, die Mutter und auch der Vater oftmals sehr schwer an dem was sie erleben. Kinder können sich ihr Leben lang nicht willkommen und geliebt fühlen. Sie können das Gefühl haben, dass sie alles allein machen müssen und schon kann der Grundstein für ein übermäßiges Verantwortungsgefühl gelegt werden.

Die Mutter kann sich als totale Versagerin fühlen, wenn Komplikationen bei der Geburt auftreten oder ein Kaiserschnitt durchgeführt werden muss, um das Leben von Mutter und Kind zu retten. Sie erlebt sich als schuldig. Das kann massive Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung haben.

Trauer, Hilflosigkeit, bis hin zu totaler Ohnmacht, Wut, Enttäuschung ... die Liste kann beliebig erweitert werden. All das kann sich negativ auf die Familienkonstellation, die Beziehungen untereinander und die Entwicklung des Kindes auswirken.


Oftmals hört man: "Naja, es lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Es ist geschehen. Damit müssen wir jetzt klarkommen."


Doch was auch immer geschieht, wir können unser Geburtstrauma verstehen und heilen. Wir können die Ursachen ausfindig machen, die Gedanken und Schlussfolgerungen, die gezogen wurden, sichtbar und fühlbar machen. Wir dürfen die lang getragenen Emotionen, die lang gespeicherten Leiden und die Glaubenssätze und Beschlüsse loslassen und frei davon werden. Wir klären und verstehen und formulieren neu. Und wir dürfen uns das zurückholen, was uns durch das Erlebte verloren gegangen ist. Heilung kann auch noch nach so langer Zeit geschehen.


Eine Geburt kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und gefühlt werden:

- aus Perspektive von Außen,

- aus der Perspektive des Kindes,

- aus Perspektive der Mutter und

- aus Perspektive des Vaters.


Damit bekommen wir neue Einblicke und echtes Verständnis für alle Beteiligten. Wir können bspw. das Kind nachnähren, es willkommen heißen und erreichen, dass es sich uns geliebt fühlt.


Ich kann nicht in Worte fassen, was möglich ist. Du musst es erlebt haben.

Diese Rückmeldung bekomme ich auch von meinen Kundinnen.


Ich lade dich ein: Überzeuge dich selbst. Du heilst nicht nur deine Traumata und erhältst einen Teil von dir selbst zurück, sondern du erkennst deine Macht und das was möglich ist.


Herzlichst, Katja


 
 
 

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