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Raus aus deiner Ohnmacht

Autorenbild: Katja Lenz
Katja Lenz
vor 7 Tagen
4 Min. Lesezeit

Wir machen oftmals Menschen, Umstände oder Systeme für unser "derzeitiges Elend" verantwortlich. Vielleicht wurde dir gerade gekündigt, dein Job gefällt dir so gar nicht mehr oder deine Kolleginnen und Kollegen sind herausfordernd: Vielleicht läuft es in deiner Partnerschaft gerade nicht so rund oder deine Kinder verhaltend sich herausfordernd. Vielleicht betrauerst du gerade einen Verlust eines geliebten Menschens. Und vielleicht kommt auch gerade vieles zusammen. Abgesehen davon gibt es derzeit in unserem Außen auch so schon ausreichend viele Herausforderungen zu meistern.

ohnmächtige Frau blickt auf See

Wie oft kommt dir in letzter Zeit diese Gedanken:

  • "Ich kann einfach nicht mehr."

  • "Ich weiß einfach nicht mehr, wie es weitergehen soll."

  • "Ich finde einfach keine Lösung."


Ohnmacht macht sich breit und vielleicht spürst du diese Ohnmacht bereits durch körperliche Symptome - wenn nicht bewusst, so doch im Hintergrund.

Schließe deine Augen und spür mal in deinen Körper hinein. Wo spürst du deine Ohnmacht und wie genau fühlt sich das an?


Schuld sind immer die Anderen

Wir Menschen haben die Angewohnheit, die anderen Menschen verantwortlich zu machen:

  • der Chef ist inkompetent,

  • der Kollege ich faul,

  • der Partner lässt uns im Stich,

  • die Kinder sind viel zu anstregend.

Die Liste könnte unendlich weitergführt werden.


Immer wieder kommen Frauen zu mir, die auch in Paartherapien die Erfahrung machen, dass sie recht bekommen, von der Therapeutin bzw. dem Therapeuten, dass der Partner der Schuldige ist und sich einfach nur bewegen muss, so dass die Partnerschaft wieder gut funktioniert. Und alle wundern sich, warum der Partner dicht macht und "bockig" wird und mit verletztenden Worten "zurückschlägt".


In meiner Arbeit mache ich immer wieder die Erfahrung, dass unser Partner uns unsere eigenen Themen spiegelt. Wir können unser Gegenüber nicht ändern. Und das finde ich auch gut so. Ich möchte auch nicht verändert werden. Wer möchte das schon?

Doch wir können verändern, wie wir darauf reagieren. Und meiner Meinung nach, geht es genau darum. Wenn wir unser Thema hinter dem "Partner-Trigger" erkennen und damit in Frieden kommen, ist der Partner immer noch wie vorher. Doch wir finden einen anderen Umgang damit. Und das ist entscheidend.


Ermächtige dich wieder selbst

Du gute Nachricht: Du kannst (fast) alles ermöglichen, was du dir wünschst. Nicht von jetzt auf gleich, aber Schritt für Schritt.

Viele Frauen schrecken vor dem Wort Macht zurück. Es geht nicht um Macht über einen anderen Menschen. Es geht um die Macht in dir, die dich wieder handlungsfähig macht, die deine alten Verletzungen in Heilung bringen kann, so dass du immer mehr zu dem Menschen werden kannst, der du wahrhaftig bist (ohne all deine Verletzungen und "Verbiegungen"). Dann hat kein anderer Mensch mehr Macht über dich und in dir hat auch kein verletzter Anteil mehr Macht über dich und dein Handeln. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass du bereit bist, für dich selbst einzustehen und die innere Arbeit zu machen, die gemacht werden möchte.


Raus aus deiner Ohnmacht - Wie kann Selbstermächtigung gehen?

Ich möchte dir von einer realen Sitzung berichten. Eine Mutter berichtete von eben einer solchen Paartherapiesitzung, in der die Therapeutin Partei für die Frau übernahm. Der Vater wurde auf seine Krankheit reduziert und ihm wurde suggeriert, er müsse eine Therapie machen. Der Mann machte daraufhin total dicht und zog sich zurück.

Die Mutter klagte darüber, dass der Mann bereits von seiner Arbeit erschöpft sei und sie sich in der Verantwortung sah, Job, Kind und Haushalt zu bewältigen. Außerdem machte der Vater in ihren Augen nichts richtig, wenn er mit dem Kind allein war. Sie konnte das kaum zulassen.

Sie wünschte sich mehr Frieden und, dass ihr Mann mehr die Führung übernimmt.

In der Sitzung zeigte sich, was in ihrem Leben geschehen ist, dass sie sich für alles verantwortlich fühlt und was sie so wütend macht. Sie erkannte den Ursprung ihrer Triggerpunkte, konnte alles verstehen, erhielt neue Eindrücke und konnte neu bewerten, so dass ein innerlicher Frieden einkehren konnte.

Außerdem erkannte sie, warum ihr Mann so geworden ist, wie er eben ist. Sie konnte verstehen und fühlen, wie er sich fühlt. Auch hier stellten sich wertvolle Erkenntnisse und echtes Verständnis ein.

Am Ende der Sitzung konnte sie einen innerlichen Frieden in sich fühlen. Die Wut war veschwunden. Und sie konnte fühlen, dass sie bereit ist, ihm mehr Freiheiten zu gewähren, was den Umgang mit dem Kind betrifft. Sie musste nicht mehr über alles die Kontrolle haben und konnte vertrauen.


Mögliche Themenfelder

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass dieser Weg funktioniert. Doch nicht nur innerhalb einer Partnerschaft kann eine Lösung gefunden werden.

Die Themenfelder sind vielfältig:

  • Umgang mit den Kindern,

  • Umagng mit dem Vorgsetzten,

  • Umgang mit Kollegen und Kolleginnen,

  • mit Freunden, Nachbarn usw.,

  • Umgang mit dem politischen System,

  • Umgang mit körperlichen Symptomen und Krankheiten.


In welchem Bereich du auch immer mit Ohnmacht konfrontiert bist, es ist möglich, sich dort heraus zu "entwickeln".


Es muss nicht soweit kommen, dass du total feststeckst in deiner Ohnmacht.

Es muss nicht soweit kommen, dass sich die Ohnmacht in deinem Körper als Symptom manifestiert.

Es lässt sich viel einfacher aus der Kraft heraus die Innere Arbeit tun. ;-)


Ganz egal an welche Stelle du gerade stehst:

Ich lade dich ein, deinen ersten Schritt zu machen.

Gern können wir in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch schauen, ob diese innere Arbeit auch für dich eine Möglichkeit ist, dein aktuelles Thema anzugehen.

Ich freue mich auf dich.


Weitere Infos erhältst du hier:

 
 
 

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